Worum gehts?
Grob gesagt: um den Klimaschutz. Symbolisch wird am 27. März um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. Haben sich im letzten Jahr noch 88 Länder beteiligt, so sind es in diesem schon 91. Unter anderem wirds am Eiffelturm dunkel, das Burj al Arab sowie die Golden Gate Bridge. (Und bei mir Zuhause. Wenn ich mich hier mal so einreihen darf.)
Ich finde nach wie vor, dass das eine ganz tolle Sache ist, die man durchaus unterstützen sollte. Weitere Infos dazu gibt es beim WWF, oder bei Wikipedia
Ein komisches Gefühl, wenn Menschen die schon immer da waren, sterben.
Ich habe das zweifelhafte Glück, eine ziemlich junge Familie zu haben. Sie bekamen früh Kinder, sie wurden alt. So hatte ich bis kurz vor meinem zehnten Geburtstag noch eine UrUrOma. Eine rüstige fast 90 jährige mit hinreißendem Keenigsberrger Akzent. Wenn ich an sie denke, denke ich an Butterkekse. Warum auch immer. Ansonsten weiß ich nicht mehr viel von ihr, was wohl auch daran liegt, dass ich sie gar nicht oft gesehen habe. Ein paar runde Geburtstage, manches Weihnachten vielleicht.
Genauso verhält es sich mit meiner Uroma. Eigentlich schon immer da, irgendwo im Hinterkopf, doch nie präsent. Sie hatte kein gutes Verhältnis zu uns, wir nicht zur ihr.
Nun liegt sie im sterben. Erkennt niemanden mehr.
Und ich frage mich, wann der Zeitpunkt zum verzeihen ist. Ob man manche Dinge überhaupt verzeihen kann. Und wann es zu spät dafür ist.