Ein Lächeln

24. November 2008

Abgelegt unter: Blumenkrieg — sarah @ 13:37

Meine Chefin hat einen Grundsatz. Sie möchte jeden Kunden der unseren Laden betritt, mindestens ein mal zum Lachen bringen. Sie meint das wäre die beste Werbung – denn nur glückliche Kunden kommen wieder und empfehlen weiter.

Vor ein paar Tagen stand ich dann alleine im Laden als ein Kunde reinkam.
“Guten Tag”
– “Hallo, verkaufen Sie auch Blumen?”
“Ne, nur Würstchen”

Ich fands witzig. Er nicht, seinem bösen Blick nach zufolge.

Adventsausstellung

Abgelegt unter: Blumenkrieg — sarah @ 13:13

kerzen1.jpg

Samstag und Sonntag hatten wir unsere Adventsausstellung im Laden, für die wir seit 2 Wochen geackert haben. Runde 300 Gestecke, 77 Kränze und diverse kleine und große, glitzerne Dinge haben wir hergestellt. Ich habe eine 7 Tage Woche mit 65 Stunden, viel Stress, Ärger und schlechte Laune hinter mir.

Aber irgendwie… hat es sich doch gelohnt. Der Laden hat geglänzt, die Gesichter der Kunden gestrahlt und wir haben geleuchtet. Ich war 2 Tage dauerbetrunken, dank meiner Aufgabe als Glühweinausschenkerin.

Nun bin ich aber doch froh, dass der gröbste Stress vorbei ist. Diese Woche müssen wir noch mal ran und die bestellten Tischgestecke fertigen, Weihnachtsbäume aufstellen und den ganz normalen Blumenwahnsinn, der nun nebenbei laufen muss.

Blumenkrieg

Abgelegt unter: Allgemein — sarah @ 12:24

Ich habs gestern ja schon angekündigt: ich habe einen neuen Arbeitsplatz.
Unzwar in einem Florisitik- und Rosenfachgeschäft im Bremer Osten. Da bin ich nun für ein Jahr Praktikantin um meine Studienvorraussetzungen im nächsten Jahr zu erfüllen.
Etwas blauäugig bin ich an die Sache herangegangen – Pflanzen gießen und Blumen zusammentüddeln kann ja jeder.
Mittlerweile wurde ich aber eines besseren belehrt. Wir sind ein FACHgeschäft, in dem die Kunden auch eine FACHLICH korrekte Beratung erwarten. Da stehe ich vor meinem ersten Problem – mir gehen sogar Kakteen ein und ich spezifiziere alle Pflanzen entweder als Rosen oder Palmen.
Das zweite Problem ist das lange Stehen. 8 Stunden am Stück in abwesenheit eines Stuhles. Die ersten Tage dachte ich, mir würde die Hüfte abfaulen.
Wir haben konstant die gleichen Temperaturen wie draußen im Laden. Bei runden 5° C halten sich die Schnittblumen eben am besten. Wir haben keine Kaffeemaschine. Und Floristenmesser sind scharf. Sehr scharf sogar. Es kann anstrengend sein in einem kleinen Familienbetrieb zu arbeiten. 50l Blumenerdensäcke sind schwer. Noch schwerer ist es an dem Pizzaladen schräg gegenüber vorbei zu gehen ohne etwas zu kaufen.
Ja. Das sind so die Eindrücke die ich nach 1,5 Monaten arbeiten so sammeln konnte.

Switch to our mobile site