Das Telefon klingelt.
“Guten Tag, [xy] mein Name. Ich habe vorgestern einen großen Rosenstrauß bei ihnen gekauft.”
- “Ja, der rote, ich erinnere mich Herr [xy]“
“Jetzt will ich mich beschweren! Die sind schon kaputt!”
- “Wie, kaputt?”
“Gestern früh schon, da haben die die Köpfe hängen gelassen und die Blätter sind abgefallen. Meine Frau war traurig und ich bin stinkwütend! Das war ihr Gebrtstagsgeschenk”
- “Nun, haben sie…”
“Jetzt lassen sie mich mal ausprechen! Das gibts doch nicht! 40 Euro habe ich bezahlt und wollte SCHÖNE Rosen haben. Da kann ich doch erwarten dass…!”
- “Haben sie den Strauß sofort ins Wasser gestellt?”
“Natürlich, ich bin doch nicht blöd! Ich habe extra eine Vase im Auto gehabt, damit ich die da reinstellen kann.”
- “Wie, im Auto?”
“Ja sicher, im Auto. Meine Frau hatte ja erst gestern Geburtstag, da konnte ich den Strauß ja nicht schon mit Heim nehmen.”
- “Sie haben den Strauß die ganze Nacht in einer Vase im Auto stehen gelassen?!”
“Habe ich doch eben gesagt. Meine Frau hatte erst am nächsten Tag Geburtstag.”
- “Herr… wir hatten -10° nachts. Frost und Schnee. Das können Schnittblumen beim besten Willen nicht ab.”
“So? Das hätten sie mir sagen müssen!”
Darauf folgte eine Schimpftirade seinerseits und ich habe den Hörer an meine Chefin weitergegeben. Irgendwann bin ich mit meinem Latein am Ende. Und mit meiner Freundlichkeit noch eher.
