Sie erinnern sich? Mein Zahn ist noch immer aufgebohrt und mit Watte gestopft, so wie der Notarzt ihn verlassen hat. Das liegt einerseits an mir, die ich nicht zu einem fremden Zahnarzt wollte, während meiner Praxisferien hatte. Andererseits liegt es nun an der Sprechstundenhilfe meines Zahnarztes, der jetzt auch aus den Ferien wieder da ist, denn diese kommentierte meinen Terminwunsch mit Nä, keine Chance!
Ich erklärte die Notwendigkeit der Wurzelbehandlung, und spiele den da-steckt-jetzt-Watte-drin Joker aus.
Ne, diese Woche auf keinen Fall mehr.
So habe ich nun einen Termin in 2 Wochen und das mit der Watte, na, das ist ja gar nicht so schlimm.
Das heißt für mich nun also weitere 2 Wochen nur links kauen und bloß nix zu hartes, kein Zähneputzen auf der betreffenden Seite und die, mittlerweile auch ziemlich siffige, Watte wieder fest in den Zahn drücken. Ich hab nämlich Angst, dass die mal rausfällt.
Aber nja, wenn die sagt das ginge schon so – sie gehört ja zum Fachpersonal.
