Komisches Zeugs träume ich in letzter Zeit.
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Ich versuche nun das, was ich bei ebay ausgebeben habe, wieder reinzubekommen. Indem ich auch verkaufe. Nun hab ich so einige Stunden damit verbracht Sachen anzuziehen und sie zu fotografieren. Oder mich in Schuhe zu quetschen, die mir nicht passen. Und Versandkosten zu berechnen. Außerdem behalte ich alles was irgendwie kartonartig ist, weil ich darin vielleicht irgendwann mal was verschicken kann.
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Am Freitag ist die Beisetzung. Mir schwahnt böses.
Nun hab ich viel Geld für Sachen ausgegeben, bei denen ich noch nichtmal weiß ob sie mir passen und stehen. Oder ob sie jemals hier ankommen.
Nun hab ich aber was rausgefunden: die Geschichte funktioniert auch in die andere Richtung. Ich selber kann ja auch Sachen verkaufen, für die dann jemand viel Geld ausgiebt, nichtmal weiß ob sie ihm passen und stehen oder ob sie jemals bei ihm ankommen.
Ha!
SokeineZeitbinbeschäftigt!
Ich hab mir dieses Star für Oslo dings angeguckt. Ich mochte die Jennifer viel lieber und die Lena finde ich doof. Ich hätte mich vielleicht noch umentschieden wenn die Sandy Meyer Wölden Lena Meyer Landrut mal richtig gesungen hätte. Ohne dieses geeiere. Mal einen Ton gehalten hätte. Aber hat sie nicht, also find ich sie doof, ihr Lied doof und hätte den Gewinn der anderen mehr gegönnt. So.
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Ich habe mich vor einer Woche bei daily Mugshot angemeldet. Gefunden habe ich dieses, wie ich finde sehr interessantes Projekt, vor einer ganzen Weile bei der Chikatze. Die Zeit dafür gefunden, habe ich allerdings erst jetzt.
Bei der Sache geht es darum, jeden Tag ein Foto von sich zu machen – möglichst immer in einer ähnlichen Position. So entsteht dann eine Art Daumenkino, in dem man sehen kann wie sich das Gesicht über die Zeit verändert. Ich bin schon gespannt, wie das dann bei mir aussieht.
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Ebay kommt vom Teufel.
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Bevor ich mich nun wieder in mein Mathebuch vertiefe, trinke ich einen Kaffee. Und schaue nebenbei, wie jeden Sonntag, diese Auswanderersache auf Vox. Daniela Katzenberger lässt ihre Augenbrauen wegmachen. Hmmmkay.
Die Woche ist fast schonwieder um.
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Ich habe mir schonmal meine Unterkunft in meiner Hochschulstadt reserviert. Da gehts kurz nach Ostern schonwieder hin. Bis dahin hätte ich gerne noch ein bisschen mehr Mathe gelernt – in diesem Semester habe ich gleich 2 Mathemodule belegt. Das wird nicht ganz so einfach und ich bin mir nichts sicher, ob das nicht ein Schuss in den Ofen war. Andererseits bin ich nicht mehr ganz so blauäuig wie im letzten Semester, was die benötigte Zeit betrifft. Der Stoff ist ja an sich machbar – die Kunst ist nur, sich die neben der Arbeit verfügbare Zeit richtig einzuteilen.
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Es ist Samstag morgen, meine ehemalige Chefin ruft mich an. “Ach Sarah, ich störe doch nicht oder? Ich dachte um halb 11 kann man schon mal anrufen…”
Ein Blick auf die Uhr bestätigt aber: es ist gerade mal kurz nach 10.
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Mein Liebster fand vor einer Weile in den Untiefen dieses Hauses ein Zahlenschloss wieder. So eins fürs Fahrrad. Nun weiß er aber die Kombination nicht mehr.
Das Schloss liegt nun bei uns im Bad und bei jedem Klogang werden Kombinationen gedreht. Bei 0001 begonnen, nun schon bei 2586 angelangt. Noch war der richtige Code nicht dabei, aber ich bin zuverlässig dass er denächst irgendwann kommt.
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Ich hab da ja so einen Plan mit der Bikinifigur. Nun ist ja fast schon Halbzeit – Ostern ist gar nicht mehr so lange hin. Viel getan hat sich aber leider nicht. Ich habe zwar das Gefühl, dass ich ständig auf Essen verzichte und stattdessen eine Kiwi löffele, aber in Zahlen ausgedrückt ist das nicht sehr viel.
Außerdem zähle ich nun überall Kalorien und staune so manches mal. Die Mayonaise von Aldi werde ich vermutlich nie wieder essen. Wahnsinn was da so drin ist. Oder was alleine in Soßenbinder an Kalorien stecken. Soßenbinder. Das ist ja noch nicht mal richtiges Essen.
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Die Kalte Sophie ist noch lange hin. Ich befürchte fast, dass ich auch erst dann pflanzen kann. Demnächst soll es zwar wärmer werden, aber so richtig traue ich dem ganzen noch nicht.
Ich habs übrigens lieber ein klein wenig kälter und sonnig, als so wie jetzt – halbwarm, dunkel und Regen.
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Der Liebste wusch mein Auto. Vielen Dank dafür.
… dicker als Wasser.
Ein komisches Gefühl, wenn Menschen die schon immer da waren, sterben.
Ich habe das zweifelhafte Glück, eine ziemlich junge Familie zu haben. Sie bekamen früh Kinder, sie wurden alt. So hatte ich bis kurz vor meinem zehnten Geburtstag noch eine UrUrOma. Eine rüstige fast 90 jährige mit hinreißendem Keenigsberrger Akzent. Wenn ich an sie denke, denke ich an Butterkekse. Warum auch immer. Ansonsten weiß ich nicht mehr viel von ihr, was wohl auch daran liegt, dass ich sie gar nicht oft gesehen habe. Ein paar runde Geburtstage, manches Weihnachten vielleicht.
Genauso verhält es sich mit meiner Uroma. Eigentlich schon immer da, irgendwo im Hinterkopf, doch nie präsent. Sie hatte kein gutes Verhältnis zu uns, wir nicht zur ihr.
Nun liegt sie im sterben. Erkennt niemanden mehr.
Und ich frage mich, wann der Zeitpunkt zum verzeihen ist. Ob man manche Dinge überhaupt verzeihen kann. Und wann es zu spät dafür ist.