Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Oder so ähnlich.
Alle Prüfungen sind für mich nun gelaufen und heute ist mein erster “Ferientag”. Arbeiten muss ich erst Donnerstag wieder.
Der eigentliche Plan war ja, in Ermangelung anderer zeitfüllender Hobbies, mal wieder zur Bibliothek zu fahren und mir ein Buch auszuleihen. Die hat heute aber dicht. Schade. Es ist tatsächlich in den letzten Semesterferien gewesen, dass ich das letzte mal ein Buch gelesen habe. Obwohl ich doch eigentlich sehr gerne lese. (Die ganze Arbeit an dem now-reading-Plugin rentiert sich nun also gar nicht.)
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Wir haben hier 100°. Mindestens. Wenn nicht noch viel, viel mehr. Ich liege im Garten auf der Liege und habe mir den meist-schattigsten Platz dafür ausgesucht, denn an in der prallen Sonne zu sitzen ist momentan nicht mal zu denken. Außerdem liebäugle ich mit einem Planschbecken für die Füße.
Der Mann und ich, wir zwei, wir machen dieses Jahr keinen Urlaub mehr. Schade ist das, und deswegen müssen wir das irgendwie kompensieren.
Im Laufe der kommenden Woche fahren wir also mal einen Tag ans Meer. Cux, wir kommen.
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Du hast aber doch eine Klimaanlage im Auto? fragt Schwiegervater gestern, als ich tropfnass nach bald 3 Stunden Fahrt aus dem Auto steige. Nein, bloß 4 offene Fenster.
Jetzt haben wir die 3 Wochen im Jahr erreicht, in denen ich doch denke dass Autos ohne Klimaanlage das rückschrittlichste auf Erden sind. Aber keine Sorge, das geht auch wieder vorbei.
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Heute wird dann das letzte mal hochoffiziell WMbedingt gegrillt. Schade.
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Prüfungsergebnisse gibts dann nächste/übernächste Woche.
NächstesSemesterfangeichfrühermitdemLernenanganzsicher.
In ca 5 Stunden habe ich mündliche Prüfung und das stresst mich gerade ungemein. Man könnte jetzt sagen: naja, du hast den Großteil des Stoffs doch drauf. Und es sind noch 5 Stunden?
Oder man sagt: mündliche Prüfungen sind fiese. Und du weißt eigentlich gar nicht was dran kommt. Der Professor hat eine Vorliebe für physikalische Details. Die kennst du nicht. Die Prüfung dauert 30 Minuten. Viel Zeit viel Unsinn zu reden.
Ich schau mir dann nochmal Kompressionsalgorithmen an…
Heute ist Endspurt. Nochmal gucken ob ich alles Unterlagen in gedruckter Form habe (Kofferklausur sei Dank), hier nochmal reingucken und dort. Außerdem noch eine Maschine Wäsche waschen (ich bin ja eine Woche außer Haus und wir haben subtropische Temperaturen. Da brauch ich doch einiges an Sachen), Auto waschen (falls der ADAC mich wieder abschleppen muss, will ich dabei wenigstens gut aussehen), Sachen packen und dann ist der Tag vermutlich auch wieder gelaufen.
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Die Nacht war furchtbar, aber das war sie bei wahrscheinlich dem Großteil der Bremer. Trotz Gewitter und Abkühlung gestern am späten Abend, war die Nacht nicht sonderlich kühler. Eher feuchter und trotzdem warm. Ich mags ja warm, aber wenn ich Prüfungen schreiben muss, wäre es mir ein bisschen kühler doch lieber. (Danach Semesterferien. Dann darf der Sommer auch kommen/bleiben.
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Ich Depp strebe an mich in nicht allzuferner Zukunft BachelorOfScience zu schimpfen. Die Disziplin ist so Informatikkrams. Und ich Doppeldepp fange fast an zu weinen, wenn Firefox im Vollbildmodus läuft, weil ich den Normalbildknopp nicht finden kann. (Musste ich dann googlen. F11 hat geholfen.)
Eben war noch mein Kugelschreiber alle, weswegen ich beschloss mit dem Lernen aufzuhören um zu meinen Eltern zu fahren und dort entspannt einen Kaffee zu trinken.
Szenenwechsel. Ich sitze bei meinen Eltern im Wohnzimmer, mein Vater betritt die Bühne.
“Sarah, sag mal, brauchst du vielleicht Stifte? Ich hab hier so einen ganzen Schwung Werbegeschenke…”
Kann kein Zufall sein, oder?
(Nun bin ich im Besitz 4 gelber normaler Kugelschreiber einer deutschen Bank, einem schweren Premiumkugelschreiber für die guten Kunden mit hübscher Dose und zwei Chips für den Einkaufswagen. Sehr edel, mit Schlüsselring dran.)
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Noch ca 10 Kapitel wollen gelesen, verstanden und zusammengefasst werden. Ich glaube ich kipp noch ein bisschen Kaffee. Die zugehörige Prüfung ist mündlich, da weiß ich überhaupt nicht was auf mich zu kommt. Angesetzt über eine halbe Stunde. Die kann ganz schön lang werden. Wuah.
Wissen Sie, was demnächst ein absoluter Luxus für mich sein wird, auf den ich mich auch schon extrem freue?
Ich sags Ihnen.
Ich werde zur Bibliothek fahren (ich hab da ja jetzt einen Ausweis für) und mir ein Buch ausleihen. Und wenn ich mal nicht arbeiten muss, werde ich mich locker-flockig auf die Gartenliege legen und einfach mal nichts tun. Also nichts, außer Lesen natürlich.
Nichts tun ist gerade eigentlich unvorstellbar. Sogar wenn ich duschen bin, bin ich gedanklich bei einem linearen Gleichungssystem und der Bestimmung dessen Lösbarkeit. Neulich nachts hatte ich die Erleuchtung für ein Problem in der theoretischen Informatik. Als ich dann wieder wach war und an der Aufgabe saß, war der Ansatz sogar gar nicht so verkehrt. Hach.
Noch 4 Tage.