Und heute?

6. Januar 2010

Abgelegt unter: Landleben, ich?, studium — sarah @ 11:23

Aufräumen, lernen, waschen, kochen.

Ende der Woche muss darf ich wieder in die Uni. Von Bedeutung ist für mich allerdings nur Mathe – da muss ich meine letzte Prüfungsvorleistung bringen, in Form eines Tests.

Seit Tagen schwanke ich da zwischen Panik und beruhigtem Wissen – einerseits kann ich den Stoff, andererseits habe ich es eigentlich nur überflogen.

Wir werden sehen was das gibt. Verbocke ich den Test, hab ich wenigstens mehr Zeit für die anderen Module zu lernen.

Und nun? Wäscheladung Part I waschen. Und Blumen gießen. Und und…

Das bisschen Haushalt…

29. Dezember 2009

Abgelegt unter: Landleben — sarah @ 23:43

Hier herrscht gerechte Arbeitsteilung. Ich koche und der Mann macht Spinnen weg. Und wäscht ab. Und bringt den Müll raus. Baut Regale auf. Trägt Möbel. Kauft Getränkekisten. Fährt, wenn wir Einkaufen wollen. Macht mir Kaffee. Und so. Wie gesagt, ganz gerecht.

Nun ist er aber krank und liegt im Bett.

Und ich hab den ekelpfuibah Müll rausgebracht. Einmal Bio, einmal Pappe und Gelber Sack. Abgewaschen habe ich auch. So ein bisschen. Die Küche sieht trotzdem aus wie Sau.
Und abwaschen ist ekelhaft. Und der Mann hat geschimpft, weil die Teller noch immer Flecken haben.

Zusammengefasst

23. Dezember 2009

Abgelegt unter: Landleben, ich? — sarah @ 11:50

Noch einen Tag meine Lieben, dann ist Heiligabend. Die Vorweihnachtszeit ist dieses Jahr nur so an mir vorbeigerauscht. Ziemlich unbesinnlich, aber auch nicht so langwierig.

Arbeiten muss ich nun vor den Festtagen glücklicherweise nicht mehr. Die letzten Tage haben mir nämlich ganz gut gereicht – schreiende Kinder, schubsende Erwachsene, allgemeines Genörgel und Containerweise Hirsch, Reh, Kaninchen und Fisch. An einen Einkauf kann ich mich noch ganz gut Erinnern – 3 Generationen Familie die gemeinschaftlich ihre Waren in 3 Einkaufswagen wuchtete. Die Endsumme betrug runde 430 Euro und mal abgesehen von einer Kiste Wein war da nichts besonders teures bei.

Mein Kassensturz am Abend hat verraten dass ich bald das 4-fache von einem guten Samstag eingenommen habe.
Aber wir wissen ja: wenn auf die Feiertage ein Sonntag folgt, geht die Welt unter und man muss Hamsterkäufe tätigen um nicht zu verhungern. Am besten tut man das dann einen Tag vor Heiligabend. So.

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Zuhause läuft hier auch alles Rund. Der Hof steht voll mit Tannen, aber langsam leert sich die ganze Geschichte. Den größten Ansturm hatten wir am Wochenende, an dem Schwiegermama, Nachbarin und ich den Glühwein literweise verteilt haben. Draußen verkaufen der Liebste, Schwiegerpapa und 2 Nachbarn die Tannen im Akkord.

In der Küche köchelt währenddessen ein 20l-Topf Suppe, damit alle Beteiligten irgendwie verköstigt werden können.

Langsam gewöhne ich mich an das Landleben hier. Meine Mutter schaut mich immer nur ungläubig an, wenn ich ihr davon erzähle.

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Ich wasche gerade unsere Badezimmermatten, auf denen irgendein Schwein Mensch mit schmutzig-matschigen Schuhen rumgelaufen ist. Außerdem 2 Handtücher, die von den Kunden hier zum Händeabtrocknen genutzt werden. Man mag sich nicht ausmalen, was da alles so drinne ist.
Morgen abend desinfiziere ich das Bad.

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Ich habe fast alle Geschenke beisammen. Für meinen Bruder und für meine Eltern brauche ich noch etwas, aber das kann ich im Laufe des Tages noch besorgen. Der Großteil der Geschenke ist auch schon eingepackt, der Rest lagert im Kofferraum meines Autos. Der Nachteil am Zusammenwohnen ist nämlich, dass man keine Dinge mehr verstecken kann. Wo vorher eine natürliche Grenze war was in-Schubladen-gucken-und-in-Kartons-wühlen betrifft, ist nun eine Selbstverständlichkeit. Wird halt alles geteilt.

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Nun trinke ich noch einen Kaffee und genieße die morgendliche Ruhe vor dem Sturm und dann mache ich mich an die Arbeit.

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Ich ärgere mich ziemlich, dass ich in letzter Zeit so wenig gebloggt habe. Bloggen konnte. Ich hätte diese ganze Vorweihnachtszeit gerne etwas mehr festgehalten in Wort und Bild. Denn eigentlich hat die Sache doch irgendwo etwas Schönes an sich.

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Das Bild da oben im Header ist vor meiner Haustür. Das entschädigt mich doch jeden morgen wieder.

Bitte weitergehen

5. Dezember 2009

Abgelegt unter: Landleben, ich? — sarah @ 12:49

Hier wird nur geheult.

Gestern haben wir unser Wonzimmer geräumt. Da werden nämlich demnächst weihnachtliche Sachen verkauft. Hach. Fragt nicht.

Jedenfalls tut mir seitdem mein linkes Handgelenk weh. Zuerst ging es noch, als ich dann aber arbeiten war, konnte ich mit links nicht einmal die Dinge über das Band schieben. Ich weiß nicht was da los ist, aber der Schmerz ähnelt dem, den ich damals hatte, als das Handgelenk gebrochen war und der Gips gerade abgekommen ist. Irgendwie so ganz fiese im Gelenk und an den Sehnen.

Gestern abend nach der Arbeit hatte ich einen Unfall. Ist scheinbar nicht viel passiert, aber der Schreck sitzt noch immer.

Heute morgen wollte ich duschen. Wasser aber kalt und alle Heizungen auch. Und überall hängt Mettwurst.

Bald gehts los…

4. Dezember 2009

Abgelegt unter: Landleben — sarah @ 16:18

fichte

Geschmückt haben wir ihn nun auch.

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