Mittlerweile fühlen sich die Ferien auch wie Ferien an. Oder zumindest wie Tage mit Arbeit, aber ohne Studium.
Am Montag war ich in der Bibliothek und lieh mir zwei Bücher aus. Besonders mit Hinblick darauf, dass der Mann und ich ans Meer fahren wollten und ich eigentlich nicht nichtstuend in der Sonne liegen kann.
Am Meer waren wir dann auch am Mittwoch. Gelesen habe ich bloß gar nicht viel. Ein bisschen gesonnenbadet, ein bisschen gebadet, ein bisschen Federball ins Watt fallen lassen, ein bisschen gegessen. Zack, 8 Stunden um.
Duhnen/Cuxhaven ist übrigens ganz nett. Sauberer Strand, 3 Euro Kurtaxe, Parkplatz nicht ganz so weit und diverse schlechte Futterbuden. Zwar doch einige nackte Rentner und laute Kinder – aber die hat man ja überall. Ohne zweitere hätte die graue Krabbe, die sich nicht weit von uns ins Watt grub, auch bestimmt nicht so viel Spaß gehabt. Und hätte nicht diverse bunte Plastikeimer von innen gesehen, bevor sie von angeekelten Müttern wieder zurück in den Schlick gekippt wurde.
Ich hatte leider keinen Eimer dabei.
