Eben war noch mein Kugelschreiber alle, weswegen ich beschloss mit dem Lernen aufzuhören um zu meinen Eltern zu fahren und dort entspannt einen Kaffee zu trinken.
Szenenwechsel. Ich sitze bei meinen Eltern im Wohnzimmer, mein Vater betritt die Bühne.
“Sarah, sag mal, brauchst du vielleicht Stifte? Ich hab hier so einen ganzen Schwung Werbegeschenke…”
Kann kein Zufall sein, oder?
(Nun bin ich im Besitz 4 gelber normaler Kugelschreiber einer deutschen Bank, einem schweren Premiumkugelschreiber für die guten Kunden mit hübscher Dose und zwei Chips für den Einkaufswagen. Sehr edel, mit Schlüsselring dran.)
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Noch ca 10 Kapitel wollen gelesen, verstanden und zusammengefasst werden. Ich glaube ich kipp noch ein bisschen Kaffee. Die zugehörige Prüfung ist mündlich, da weiß ich überhaupt nicht was auf mich zu kommt. Angesetzt über eine halbe Stunde. Die kann ganz schön lang werden. Wuah.
Schwanken, zwischen Panik und Erwartung.
Ich meine mich erinnern zu können, dass ich das letztes Semester auch schon gesagt habe, aber diesmal meine ich das ganz richtig ernst: ich werde mir jetzt schon mal fürs nächste Semester ein ganz dickes, rotes Kreuz in den Kalender malen. Unzwar 6 Wochen vor der Prüfungsphase. Und damit werde ich dann anfangen zu lernen. Damit ich die Scheiße die ich jetzt hier habe, dann nicht nochmal mitmachen muss nicht so in Zeitdruck gerate.
Noch 5 Tage.
Im Java-Modul muss ich unter anderem wissen, dass Java eben nicht nur eine Insel ist. Und auf einem Blatt Papier programmieren. alberner Kram. Ich brauche Syntaxhighlighting.
Außerdem ist es erstaunlich, dass man ein 120 seitiges Skript zusammengefasst und gekürzt, auf 2 Din A4 Seiten schreiben kann. Handschriftlich wohlgemerkt. Das Ding sollte ich mir nach der Klausur einrahmen.
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Die Bude sieht aus wie Sau. Man stelle sich an dieser Stelle noch einige Flüche und wüstes Schimpfen vor. Ich würde gerne, aber ich bin so müde.